Shopware SEO Suchmaschinenoptimierung

So gewinnst du neue Besucher für deinen Shopware Onlineshop durch Optimierung für Suchmaschinen

Ladezeitoptimierung

Verbesser die Ladezeiten für deinen Shop mit einen paar Analysen und Handgriffen.

So schön Shopware auch ist, schleppt es doch eine Menge Ballast mit sich herum. So werden die verschiedenen Frameworks genutzt, Javascript Erweiterungen (Extensions) und andere kleine Codestückchen nachgeladen.

Prüfe als erstes die Version von Shopware. Wenn es möglich ist, dann führe ein Update auf die neueste Version durch. In unserem Shop hat das Update von 4.0 auf 4.1 enorme Speedvorteile gehabt siehe Grafik.

Ladezeitenoptimierung für Shopware im Webmastertools Screenshot

Erst die Analyse

Starten Sie mit einer Ladezeitanalyse. Hierfür bieten sich Tools wie Google Pagespeed oder auch die Firefox Erweiterung YSlow an. Hier können Sie einen ersten Eindruck von der Performance Ihres Shopware Systems erhalten.

Google Pagespeed gibt dir schon die ersten Infos was du besser machen kannst und was bereits (aus Googles Sicht) schon umgesetzt wurde.

Neu ist die mobile Darstellung bei Pagespeed. Hier werden jetzt Desktop und Mobile getrennt bewertet, da es auch unterschiedliche Konzepte sind.

Weitere Tools für Analyse der Ladezeit für den Shopware Onlineshop

Dann die Umsetzung

Vermutlich schleppst du viele Scripte mit die deine Ladezeit ausbremsen. Versuche die Scripte zusammenzufassen und zu minimieren. Durch den kompakten Code wird das zu deinem Besucher übertragen was unbedingt notwendig ist. Nach Möglichkeit kannst du die Javascripte auch in den unteren Teil deines HTML Dokuments legen.

Prüfe auch die Ladezeit des ersten Aufrufs deines Servers. Ziel sollte eine Ladezeit unter 500ms sein. Unseren Onlineshop hatten wir deshalb auf nginx Server gelegt um das Maximum an Performance herauszuholen.

Mobile Optimierung

Ab dem 21.04.15 wird Google das Thema "Mobile Benutzbarkeit" deines Onlineshops mit in den Ranking-Algorithmus aufnehmen. Ziel ist es, dass Nutzer deinen Shop mit einem Smartphone oder Tablet gut bedienen können. Dabei gibt es zwei Optimierungsansätze:

1. Umleitung per Referer-Weiche

Der Nutzer wird automatisch auf eine mobile Version des Shops weitergeleitet. Zu erkennen oft an der URL: m.shopdomain.de .

2. Responsive Webdesign

Hier passt sich das Webdesign der Ausgabegröße des Endgeräts an.

Wir haben in unserem Shopware Online Shop ein responsive Webdesign angewendet. Dazu wurde das CSS Framework Bootsstrap mitinstalliert. Das ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da der CSS Code von Bootstrap und Shopware an vielen Stellen sich überschneidet und zu Darstellungsproblemen kommt. Also viel Testen :-)

Bilder, Bilder, Bilder

Viele Designer meinen alles mit großen Bildern beeindrucken zu wollen. Das ist auch nicht verkehrt, nur sollte man auf die richtigen Bildformate und Komprimierungen achten:

  • JPG: Gut verwendbar für Bilder. Bei den JPG Bilder können Sie einen Komprimierungsfaktor angeben. In der Regel reichen 60% um eine Darstellung in einer guten Qualität zu erhalten.
  • PNG: Gut für Bilder und Grafiken mit Transparenz. Nachteil: große Bilddateien
  • GIF: Gut für Grafiken mit Vollflächen und wenig Farben.

Prüfe stichprobenhaft ob die Bildgrößen für das darzustellende Bildformat eine gute Relation ergeben.

Bilder lassen sich auch mit der “Sprite” Technik zusammenfassen. Hier wird dann ein großes Bild mit allen kleinen Bilder in den Speicher geladen und dann per CSS nur der gewünscht Bildausschnitt angezeigt.

Auch lässt sich heutzutage mit CSS3 viel machen. Moderne Browser interpretieren diesen Standard gut. So lassen sich Schatten, Rahmen, Verläufe optisch sehr ansprechend darstellen.

Onpage SEO

Shopware bietet in der Community Edition schon gute Grundeigenschaften um die Shop-Ergebnisse gut in den Suchmaschinen zu positionieren.

Relevantes Keyword-Set

Grundsätzlich sind vor der Suchmaschinen-Optimierung ein paar Hausaufgaben zu machen. Dazu gehört z.B. ein relevantes Keywordset. Dabei geht es um die Erfassung der wichtigsten Suchbegriffe für Ihren Shop.

Grundsätzlich sollten man sich jetzt überlegen welche Seiten für welches Keyword- oder Kombination ranken sollen. Da Shopware auch einen Blog anbietet können für diesen auch relevante Inhalte bereitgestellt werden. Das ist jedoch eine Frage der Konzeption und der Informationsarchitektur. In unserem Shop haben wir uns für eine separate WordPresslösung entschieden sowie eine Schnittstelle zu Shopware entwickelt, um auf den Blogseiten passende Produkte anzubieten.

Title Optimierung

Sorge dafür das Shopware einen passenden Title und Description für jede Seite aussteuert. Dabei achte bitte beim Texten auf die Serp-Triade. Deine Seite buhlt mit anderen Webseiten in der Suchmaschinenergebnislisten. Ziel ist es, dass dein zukünftiger Besucher deine Information aus der Vielzahl der Angebot wahrnimmt und der Nutzer neugierig auf dich macht.

Gute Inhalte, statt SEO Texte

Onlineshops sehen fast alle gleich aus. Inhalte werden oft als Textwüsten unterhalb der Produkte “versteckt” oder in Seitenteasern untergebracht.

Die Bewertung, ob so ein SEO Text gelesen wird und den Nutzer bei der Informationsrecherche dienlich ist, bleibt dir überlassen. Jedoch liegt hier eine Chance diese Inhalte anders aufzubereiten. Erstelle Inhalte die deine Nutzer die einen Wert bieten. Gerade für Kategorieseiten helfen Checklisten, Ebooks oder Infografiken zur Entscheidungsfindung.

Interne Verlinkung

Shopware bietet die Möglichkeit über die Textbausteine interne Links zu setzen. Leider werden diese immer “hart” verlinkt, so dass Sie die Seite regelmäßig prüfen müssen ob diese Links noch gültig sind. Hier helfen Tool wie Xenu.

Bei den Kategorieseiten haben wir noch einen weiteren Hebel. Google folgt immer dem ersten Link der gefunden wird. Leider ist dieses bei dem Standardtemplate ein Hintergrundbild ohne AltTag.

Shopware Onpage Optimierung für Links

Bildersuche

Achte darauf, dass alle Bilder auf den Detailseiten groß genug sind. Auch solltest du nach Möglichkeit eigene Bilder verwenden, da die Herstellerbilder schon von anderen Shops verwendet werden. Bitte nutze sinnvolle Dateinamen die das Produkt und Eigenschaften beschreiben. Achte jedoch darauf dass der Dateiname keine Sonderzeichen und Leerzeichen mit einem Bindestrich getrennt werden. Um Google die Indexierung zu erleichtern nutze bitte auch den Alt-Tag sinnvoll aus. Dieser Tag ist ursprünglich gedacht, dass solange kein Bild geladen wird ein Alternativtext bereitgestellt wird, dass der Nutzer grob versteht worum es hier geht. Auch für die Barrierefreiheit ist es wichtig, dass Ihr Nutzer so eine Information erhält. Viele Tipps zum Bilder SEO findest du im Blog von Martin Mißfeld.

Sinnvolle Informationsarchitektur

Achte darauf, dass die Auszeichnung mit den H Überschriften sinnvoll ist. Oft wird die H1 mehrfach verwendet oder die H Überschriften als Teaserüberschrift genutzt. Dabei sollte die H1 als Hauptüberschrift genutzt werden und nur einmal vorkommen. Die H2 als Zusammenfassung des Inhaltes und die H3 als Zwischenüberschriften.

  • H1 - Hauptüberschrift
    • H2 - Zusammenfassung
      • H3
      • H3
      • H3
    • H2 - Fazit

Verwende Aufzählungen als Listenelemente und kennzeichnen Sie Links aussagekräftig.

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