Landingpage Erstellen – so geht´s

Lerne wie einfach es ist eine verkaufsstarke Landingpage zu erstellen. In diesem Artikel findest du einen kompletten Fahrplan für deine neue Landingpage

Grundsätzliches zu Landingpages

Die Webseite, auf der dein Besucher “landet” bezeichnet man als Landingpage, wenn er ein Werbemittel, einen Link oder auf einen organischen Eintrag bei einer Suchmaschine angeklickt hat.

Landingpage erstellen - Trafficquellen für eine Landingpage

Diese spezielle Seite konzentriert sich darauf ein bestimmtes Ereignis oder eine besondere Benutzeraktion hervorzurufen. Dieses Ziel wird auch als Conversion bezeichnet.

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Wichtig ist es einen Zusammenhang zwischen dem “Lockmittel” und den dargestellten Inhalten zu erstellen. Diese Relevanz ist mitentscheidend für Verbleib deines neuen Besuchers auf der Landingpage und Beschäftigung mit den darstellten Inhalten.

Die Kunst der Reduktion

Im Gegensatz zu einer Startseite geht es bei einer Landingpage in der Regel eher um eine abgegrenzte Motivauslösung. Gute Landingpages konzentrieren sich auf einen Zweck / Nutzen und führen Ihren Besucher zu seiner Lösung.

Landingpages eignen sich für div. Traffic-Quellen wie z.B. Banner-Marketing, Newsletter, Suchmaschinenwerbung u.a. Dabei sollte jedoch immer das Motivumfeld des Nutzers betrachtet werden und psychografische Aspekte analysiert werden.

Wir haben für dich eine Anleitung erstellt wie du selber deine Landingpage selber erstellen kanst bzw. bestehende so anpasst, dass sie besser “konvertiert”.

1. Nutzermissionen erstellen

Ergründe die Motivumfelder deiner Kunden. Dabei solltest du mit den auslösenden Emotionen beginnen. Dein Kunde klickt nicht durch Zufall auf dein Werbemittel oder den Link. Im Vorfeld hat dein Banner ihn vielleicht neugierig gemacht oder sein Spartrieb veranlasste ihn zu einem Besuch auf Ihrer Landingpage. Ein paar Beispiele für dominierende Emotionen: Angst, Zorn, Ärger, Sorge, Freude, Neugier

Auslösende Aktion für den Besuch der Landingpage

Das Bild zeigt etwas überspitzt einen typischen Nutzer. Durch ein Ereignis z.B. eine Fehlermeldung in seiner Software oder durch einen anderen Umstand ist er verärgert. Er nutzt eine Suchmaschine um eine Problemlösung zu finden. Das spiegelt sich oft in Keywords wieder. Mit Hilfe von Suchmaschinenmarketing kannst du jetzt in seinem Suchradar auftauschen und ihn eine Problemlösung suggerieren. Der Nutzer kommt auf deine Landingpage. Kannst du ihm seinen Frust nehmen?

Erstelle eine Liste der typischen Emotionen und trage diese in eine Tabelle ein. So hast du alle wichtigen Motivumfelder gesammelt und kannst die verschiedenen Landingpageansprachen grob definieren.

Diese Arbeit zahlt sich doppelt für dich aus. Keywords und Kampagnen können schnell von deinen Mitbewerbern kopiert werden. Nutzermissionen jedoch gehören dir und sind erst einmal unsichtbar für die Konkurrenz.

Bei sitefuchs beginnt jedes neue Kundenprojekt mit der Sammlung dieser Motivumfelder damit wir die Probleme unser Kunden besser verstehen und uns emphatisch in die Zielgruppe hineinversetzen können.
Probiere es aus, es lohnt sich!

2. Modell zur Landingpage Optimierung

Bei dem ersten handelt es sich um das L.I.F.T.- Modell von dem Widerfunnel-Gründer Chris Goward, welches sich nicht nur für eine einzelne Landing-Page anwenden lässt, sondern auch für ein ganzes System Gültigkeit besitzt.

Widerfunnel L.I.F.T Modell zur Optimierung von Landingpages

LIFT steht für Landing page Influence Function for Test und ist ein Conversion Optimierungs-Konzept, welches sechs Conversion Faktoren beinhaltet. Jeder dieser sechs Aspekte dient dazu, die eigene Landing Page aus der Perspektive des Nutzers zu analysieren. Grafisch wird dieses Modell als Flugzeug dargestellt.

Es gibt Faktoren, wie Relevanz und Klarheit, welche der Seite Auftrieb geben. Faktoren wie Bedenken und Ablenkung behindern dagegen. Dringlichkeit ist der Antrieb und das Wertversprechen das Flugzeug selbst. Das Wertversprechen (oder auch Nutzenversprechen) ist quasi das Vehikel der Conversion Optimierung und damit der wichtigste Punkt. Alle anderen Faktoren begünstigen oder behindern diesen nur.

Relevanz, Klarheit und Dringlichkeit sind die drei Conversionbeschleuniger.

  • Findet der Nutzer gleich, was er sucht?
  • Ist die Seite relevant für die Beantwortung seiner Fragen und Probleme?
  • Ist alles auf einen ersten Blick schnell zu erkennen?

Gestalterische Klarheit ist entscheidend für einen optimalen Blickverlauf und somit für die Orientierung des Nutzers. Zudem muss ihm das Gefühl gegeben werden, dass es notwendig ist, dass er jetzt an dieser Stelle handelt und nicht erst später.

All diese Faktoren motivieren den Besucher zu einer Handlung und einer Konversion.
Ablenkung und Bedenken behindern diesen Vorgang dagegen. Aus diesem Grund muss eine Seite auf überflüssige und ablenkende Elemente untersucht werden. Auch solche, welche der Glaubwürdigkeit schaden können, verhindern, dass Vertrauen gefasst werden kann und daher gilt es, diese zu identifizieren und zu beseitigen.

Mit diesen einfachen Punkten lässt sich eine Seite schnell auf störende Elemente untersuchen. Weist du, wer dein Kunde ist, weist du auch wonach er sucht. Findet er dies auf Seite oder nicht?

Das L.I.F.T.-Modell ermöglicht es, sich über wenige Punkte in den Nutzer hineinzuversetzen und aus dieser Perspektive zu erkennen, wo Potenzial in der Seite steckt.

3. Elemente der Landingpage definieren

Du brauchst für die Grob-Gestaltung deiner Landingpage kein Designprofi zu sein. Mache dich sich mit der Wireframe-Technik vertraut. Das kannst du ganz rustikal auf einem Blatt Papier darstellen, mit einer Software wie Omnigraffle oder Photoshop oder einem “Mockup-Tool”.

Wenn du deine Vorarbeit erledigt hast sollte die Inhalte einfach von der Hand gehen.

Wireframe einer Landingpage mit den wichtigsten Elementen

Abb: Beispiel eines Landingpage-Wireframe

Nutze diese sieben Elemente für deine Landingpage:

  • Überschrift
  • Fließtext
  • Heroshot
  • Leadtext
  • Aufzählungen von Vorteilen
  • Vertrauenselementen
  • Handlungsaufforderung

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4. Landingpage verkaufsstark machen

Menschen kaufen das Loch in das Wand. Dabei ist die Bohrmaschine nur Mittel zum Zweck. Zu oft werden die Kunden mit technischen Spezifikationen wie Umdrehungsgeschwindigkeit, Stromaufnahme usw gelangweilt. Hier liegt deine Chance es besser zu machen, als die meisten anderen Landingpages.

Formuliere deine Aussagen immer aus Sicht der Kunden. So kann die technische Aussage 2000 Umdrehungen / Minute auch formuliert werden…

Super schnell: Mit 2000 rpm bohren Sie mühelos in die meisten Wände

Dein Leser versteht so den Nutzen hinter der technischen Formulierung. Bei sitefuchs arbeiten wir der 5N Methode. Dabei sprechen wir fünf Grundbedürfnisse an:

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Abb: Mindmap emotionale Bedürfnisse ansprechen

  • Sicherheit (Selbsterhaltung, Gesundheit, Risikofrei, Sorgenfrei)
  • Bequemlichkeit (Komfort, Einfach, Schönheit)
  • Geld / Zeit sparen (Streben nach Gewinn, Geld sparen)
  • Ansehen / Status (Stolz, Prestige, In-sein, Dabei sein)
  • Freude (Großzügigkeit, Schenkungstrieb, Liebe zur Familie)
 

5. Landingpage gestalten

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Abb: Landingpage Erstellung mit Adobe Fireworks

Es gibt viele Werkzeuge um das im Wireframe erstellt Layout jetzt zu schmücken. Viele verwenden dazu Photoshop oder andere Bildbearbeitungsprogramme. Das haben wir auch bis vor ein paar Jahren so gemacht. Erst nach dem ich diesen Artikel gelesen hatte gewöhnte ich mich auf Fireworks um. Dieses Programm ist mit ca. 400,- EUR für Adobeverhältnisse erschwinglich und bietet alles das was ein Designer für Landingpages benötigt. Selbst die Wireframes lassen sich hiermit komfortabel erstellen.

Ich empfehle als erstes ein Grundraster zu erstellen. Hierbei kann man auf Vorlagen wie 960 Grid zurückgreifen. Wenn die Landingpage jedoch in eine bestehende Seitenstruktur eingebunden wird, dann gelten hier die Vorgaben aus dem Designhandbuch. Ansonsten kann ein zu starker Bruch zwischen Landingpage und Folgeseiten bei Ihren Nutzern Verwirrung auslösen. Ihre Besucher mögen keine Widersprüche.

6. Feinjustierung der Landingpage

Nachdem du die Inhalte der Landingpage in ein schönes und zweckmäßiges Gewand gebracht haben beginnt jetzt der spannende Teil. Der Test ob Ihre Idee wirklich funktioniert.

Hier ein paar Testinstrumente für deine Landingpage:

5 Sekunden Test

1. Drucke den Entwurf aus bzw. zeige die Landingpage auf dem Bildschirm Ihren Testteilnehmern für max. 5 Sekunden.

2. Beobachte sie und stelle drei Fragen:

  • Worum ging es auf dieser Website?
  • Wofür kann man das brauchen?
  • Was soll der Besucher auf der Website tun?

Ein Zeitraum von fünf Sekunden klingt erst einmal kurz. Jedoch geben deine Besucher dir auch kaum mehr Zeit sie zu überzeugen. Das Ziel ist es herauszufinden welche Elemente wie wirken.

Mithilfe dieses Test kann auch schon in der Entwurfsphase gearbeitet werden. So können teure Fehlentwicklungen schon am Anfang erkannt werden und viel Geld gespart werden.

Webanalyse

Durch das Messen von Besuchen, Aktionen und Absprung bzw. Abbrüchen können wir wertvolle Infos sammeln und diese nach einer gewissen Zeit analysieren.

Mousetracking

Durch das Erfassen der Position des Mauszeigers erkennen wir besser das Verhalten unserer Nutzer, da sehr oft die Maus als Lesezeichen verwendet wird. Das ersetzt nicht einen Eyetrackingtest, dagegen kostet Maustracking fast nichts. Richtig spannend ist es sich Einzelaufnahmen anzusehen. Das kostet Zeit, jedoch auch faszinierend den Nutzern “über die Schulter zu schauen”.

Video-Test

Bei dieser Testart wird mittels einer speziellen Software der Bildschirminhalt der Testpersonen aufgezeichnet. Zusätzlich kommentieren die Tester das Erlebte und Sie können im Vorfeld Aufgaben und Fragen definieren.

Diese Testart ist gerade für größere Conversion Stufen sehr wirksam, da der gesamte Kauftricher “durchleuchtet” werden kann.
Auch die Kosten sind heutzutage günstig. Hat so ein Test im Usabilitylabor vor noch wenigen Jahren schnell über 10.000 EUR gekostet können wir das heutzutage für wenige 100 EUR bekommen.

A/B, Multivarianten Test

Bei diesem Test laufen mind. zwei Varianten einer Website im Test gegeneinander. Der Besucherfluss wird über eine Weiche auf die verschiedenen Testvarianten aufgeteilt und KPI wie Conversions, Absprungrate, Aktionsrate gemessen.

Bei einem multivariaten Test werden auf der Website verschiedene Elemente gegeneinander getauscht und das Besucherverhalten gemessen.

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